Workshops als Turbo für dein Coaching-Business

3 Gründe, warum du als Coach Workshops brauchst



Workshops als Turbo für dein Coaching-Business_VISION SESSION

Als systemischer Coach oder Berater neue Buchungen zu erzielen, ist schon eine Sache für sich.

Na klar: Wir wünschen uns alle mehr Planbarkeit im Coaching-Business. Wir wollen regelmäßig neue Aufträge.

 

Und hey, dieses Ziel ist selbstverständlich wichtig und erstrebenswert. Denn sind wir mal ehrlich: Regelmäßige Buchungen sind die Grundlage für ein gesundes Coaching-Business.

 

Allerdings greifen wir dafür nicht selten auf fragwürdige Strategien zurück, die gerade für unsere Branche nicht wirklich funktionieren. Dabei gibt es ein Format, das wie ein echter Beschleuniger wirkt. Die Rede ist von Workshops.


Warum Workshops auf jeden Fall in dein Portfolio gehören, wenn du dir ein stabiles und tragfähiges Coaching-Business wünschst, klären wir in diesem Artikel. 

 

Los gehts! 

Warum Social Media allein keine Coaching-Aufträge bringt

Lass uns mal mit einer Deep-Dive-Frage beginnen: Was ist deine Strategie, um regelmäßig neue Coaching-Aufträge zu gewinnen? 

 

Wenn ich mit anderen Coaches darüber spreche, höre ich oft: „Ich mache Social Media.“ Und ja: Manche posten regelmäßig auf Instagram oder auf LinkedIn (und vielleicht ist das auch deine Strategie).

 

Aber: Wie viele Kunden gewinnst du über die sozialen Medien? Es ist nämlich kein Geheimnis: Likes und Reichweite zahlen am Ende keine Miete. Oder (um es noch einmal konkreter auszudrücken): Ein Like oder ein neuer Follower ist noch lange kein neuer Kunde.

 

Das bemerken auch viele meiner Coachees. Nicht selten sind es dann nur noch die Empfehlungen, die zu neuen Aufträgen führen.

 

Einziges Problem: Diese Empfehlungen kommen nicht planmäßig. Das Coaching-Business wird erschreckend unplanmäßig und gleicht einer wilden Fahrt auf dem Schlingerstrom der Niagarafälle. 

 

Puh! Ich muss gestehen, ich kenne so einige Coaches, die sich im Marketing-Wirr-Warr verlieren wie Alice im Kaninchenbau. 

 

Vielleicht sollte ich von Instagram zu LinkedIn wechseln? Vielleicht brauche ich einen Leadmagnet? Sollte ich mit einem Podcast starten? Oder lieber gleich mit YouTube?

 

Um ehrlich zu sein, My Dear: Über all das kannst du dir Gedanken machen, wenn dein Business schon stabil läuft. Wenn du eh schon gut gebucht bist - oder sogar ausgebucht. Dann wird es Zeit, über deine Marketing-Strategie nachzudenken. 

 

Vorher sollten wir aber über Stabilität und Planbarkeit in deinem Business-Alltag sprechen. Und natürlich darüber, was genau diese Stabilität erzeugen kann. 

 

Und da sind wir beim Thema: Workshops sind der Geheimtipp für dein Coaching-Business. 

 

Komm, wir steigen mal tiefer ein und schauen, was dir Workshops bieten können.


 

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Wirtschaftlicher Erfolg bedeutet mehr als reines Coaching

Wenn du meine Zeilen hier liest, denkst du vielleicht: „Christine, ich will eigentlich nur coachen. Was soll ich denn mit Workshops anfangen?“

 

Mmh, … zugegeben, ich verstehe deinen Einwand. Allerdings sprechen viele Studien für sich. Viele Untersuchungen zeigen, dass Coaches nicht nur durch Coaching ihre Umsätze erzielen, sondern durch vielfältige Dienstleistungen.

 

Oder anders gesagt: Für den wirtschaftlichen Erfolg braucht es mehrere Formate. 

 

Die ICF (International Coaching Federation) hat in ihrer Untersuchung von 2025 gezeigt, dass 60 Prozent der Coaches neben dem reinen Coaching auch Trainings anbieten – worunter natürlich auch Workshops und Seminare zählen.

 

60 Prozent. Lass dir das bitte mal auf der Zunge zergehen. 

 

Und natürlich werden neben dem Bereich Training noch andere Felder wie beispielsweise Moderation mit 55 Prozent aufgeführt. 

 

Soweit erst einmal zu den Fakten. Aber wie sagt man doch so schön: Auf dem Boden der Tatsachen liegt definitiv zu wenig Glitzer.

 

Was, wenn ich dir sage, dass Workshop genau der Glitzer sind, den wir uns im Coaching-Business so sehr wünschen? Hier kommt der ultimative Motivationsschub für dich.

 

Komm, wir schauen einmal, was Workshops alles können und warum sie der wahre Geheimtipp für dein Coaching-Business sind. 

 

Hier kommen drei starke Gründe, warum du als Coach oder Berater unbedingt Workshops anbieten solltest.

Expertise zeigen: Kunden erleben dich im Workshop anders als online

Lass uns noch einmal auf das Social Media-Phänomen zurückkommen. Möglicherweise postest du regelmäßig auf Instagram oder LinkedIn und verbindest dich dort mit neuen Leuten. Du überlegst dir händeringend immer wieder neue Posts, schreibst Direktnachrichten und wunderst dich am Ende des Tages, dass so wenig dabei herumkommt. 

 

Natürlich liegt es nicht an dir. Dass dein Marketing keine Früchte trägt, liegt vor allem daran, dass du in den sozialen Medien für deine Kunden nicht erlebbar bist.

 

Klar, du erscheinst als Grundrauschen auf dem Handy-Bildschirm deines Wunschkunden (bravo!). Aber warum sollte er dich aufgrund eines Beitrages buchen? 

 

Der wahre Zauber geschieht erst dann, wenn dein potenzieller Kunde dich erlebt. Denn erst dann kannst du deine Expertise zeigen. 

 

Nehmen wir meine liebe Coaching-Kundin Katja. Katja coacht Führungskräfte zum Thema „Souveränes Führen“. Sie bietet mehrmals im Jahr Workshops an verschiedenen Führungsakademien und Instituten an. 

 

An ihren Workshops nehmen – du kannst es dir schon denken – Führungskräfte unterschiedlicher Unternehmen teil. Sie erleben Katja einen ganzen Tag lang. Sie sehen, dass sich Katja mit ihrem Thema auskennt. 

 

Stellen diese Führungskräfte manchmal auch kritische Fragen? Ja, natürlich. 

Fühlen sie sich von Katja gesehen und wertgeschätzt, wenn sie darüber erzählt, dass es nicht leicht ist, als Führungskraft souverän zu bleiben – vor allem dann, wenn der Druck in der Firma steigt? Auch das. 

 

Katja teilt im Workshop ihre Erfahrungen. Sie beschreibt Tools, Haltungen und untermauert alles mit fachlichen Impulsen.

 

Am Ende des Tages wissen all diese Führungskräfte, dass sie beim Thema „Souveränes Führen“ bei Katja an der richtigen Adresse sind. Sie wissen, dass sie die richtige Expertin ist, wenn sie zu diesem Thema weiteren Bedarf haben.

 

Ganz ehrlich: Das kann kein Post dieser Welt leisten. 

Workshops sind eine Akquise-Strategie für neue Coaching-Aufträge

Apropos weiterer Bedarf zum Thema „Souveränes Führen“: Für Katja sind ihre Workshops ihr bestes Akquise-Instrument. Nach jedem Workshop-Tag hat Katja Anfragen zu ihrem Coaching.

 

Und wundert es dich? 

 

Die Führungskräfte haben im Rahmen des Workshops direkt erleben können, dass Katja die Expertin für das Thema „Souveränes Führen“ ist. Sie haben mit ihr eine Verbindung aufgebaut. Zudem haben einige in der Runde erkannt, dass eine weitere Begleitung für sie sinnvoll sein könnte.

 

Katja geht mit ihrer Coaching-Tätigkeit während des Workshops natürlich offen um. Sie erzählt, wie eine längere Zusammenarbeit mit ihr aussieht und von ihrem Coaching-Konzept. 

 

Das heißt: Jeder Workshop bringt Katja mindestens einen neuen Coaching-Kunden. Häufig sind es auch drei, vier oder fünf. 

 

Das Faszinierende daran ist, dass Katja bereits durch den Workshop selbst Umsatz generiert. Es ist in diesem Sinne eine bezahlte Akquise. 

 

Hand aufs Herz: Das ist wohl der größte Unterschied zu deiner unbezahlten Arbeit in den sozialen Medien, oder?

Workshops bringen Planbarkeit: Regelmäßige Buchungen durch Kooperationspartner

Zu guter Letzt ist da auch noch die Planbarkeit (und hey, darum ging es uns doch beim Einstieg in diesen Beitrag, richtig?). 

 

Katja hat eine Handvoll Institute und Akademien als Kooperationspartner. Mehrmals im Jahr bietet sie dort ihre Workshops an. Sie steht im Akademie-Programm. Der Workshop ist eigentlich fast immer der gleiche – nur manchmal ändert sie etwas daran, wenn sie eine neue Erkenntnis hat oder für sich selbst neuen Schwung in ihre Inhalte bringen will.

 

Worauf ich aber hinauswill, ist Folgendes: Katja hat einen regelmäßigen Workshop-Turnus. Und dieser regelmäßige Turnus bringt regelmäßig neue Coaching-Aufträge (denn wir wissen ja beide, dass Katja nach jedem Workshop neue Coaching-Kunden gewinnt). 

 

Da ist sie: Die Planbarkeit im Coaching-Business. 

Katjas Strategie bringt ihr planbare Umsätze. Ihr Business ist stabil und gesund. Und sie selbst kann ihr Business mit Leichtigkeit führen.

 

Frag dich mal: Ist das durch Social Media für dich möglich? 

Erfolgsfaktoren für Workshops: Was du für die Umsetzung brauchst

Wenn du bis hierin gelesen hast, bist du von der Workshop-Strategie sicherlich auch hin und weg (hatte ich zu viel versprochen?). Lass uns jetzt noch auf wichtige Faktoren eingehen, die du benötigst, damit diese Strategie für dich aufgeht.

Ein starkes Coaching-Thema

Workshops können in deinem Business erst ihre volle Wirkung entfalten, wenn du ein fachliches Schwerpunktthema hast – ein sogenanntes Coaching-Thema. 

 

Es macht selbstverständlich überhaupt keinen Sinn, wenn du im Januar einen Workshop zum Thema „Team-Resilienz“ und im Februar einen weiteren Workshop zum Thema „Berufliche Neuorientierung“ durchführst. Damit wirst du nicht als Experte wahrgenommen. 

 

Workshops sind erst dann der absolute Turbo für dein Business, wenn du als Coach klar positioniert bist. 

 

Wenn die Leute, die deinen Workshop besuchen, zu Hause oder auf der Arbeit deine Webseite googeln und dort schwarz auf weiß genau das Thema finden, über das du im Workshop gesprochen hast. 

 

Du kannst dir sicher denken, dass Katja auf ihrer Webseite als Expertin zum Thema „Souveränes Führen“ auftritt. Das ist die Kongruenz, die es braucht. 

 

Ansonsten bist du nur ein Coach unter vielen. Irgendein Coach, der mal einen fachlichen Workshop durchgeführt hat.

 

Also frag dich: Was ist dein Coaching-Thema?  

 

👉 Wenn du Unterstützung brauchst, um dein Thema zu finden, dann hol dir >>hier kostenfrei die Coaching-Themen Checkliste. 

 

Gern geschehen! 🤗

Klare Coaching-Pakete

Ein weiterer Faktor ist die Klarheit zu deinen Coaching-Angeboten. Nehmen wir noch einmal Katja als Beispiel: Katja hat drei klare Coaching-Pakete. 

 

Ein Paket, in dem Führungskräfte für fünf Sitzungen mit ihr arbeiten können, ein mittleres mit zehn Sitzungen und ein großes, dass die Sitzungen mit digitalen Begleitmaterialien ergänzt. All diese Coaching-Pakete sind klar bepreist und stehen transparent auf ihrer Webseite.

 

Wenn eine Führungskraft Katja nach ihrem Coaching anfragt, kann sie klar auf ihre Pakete verweisen. Das Ergebnis: Katja handelt ihre Honorare und die Anzahl der Sitzungen nicht jedes Mal neu aus. Ihre Coaching-Kunden wissen, was sie bekommen.

 

Stell dir nur mal vor, was passieren würde, wenn sie diese klaren Pakete nicht hätte. Nach einem Workshop kämen drei bis fünf Führungskräfte auf sie zu, um sie für ihr Coaching anzufragen. Preisverhandlungen, Angebotsverhandlungen, zahlreiche Gespräche. 

 

Nope! 🙅‍♀️

 

So sollte es nicht laufen. Feste Coaching-Pakete, die transparent auf Katjas Webseite zu finden sind, machen den Unterschied. 

 

In der Kombination mit den Workshops hat sie dadurch eine smarte Business-Struktur erschaffen. Alles greift ineinander über. 

Recherche: Passende Akademien und Institute

In meinen Coachingsitzungen wird mir häufig die Frage gestellt: „Christine, wo finde ich denn passende Akademien oder Institute?“ 

 

Verständlich! Aber hey, es gibt unzählige Möglichkeiten, um das Ganze innerhalb weniger Minuten (ja, fast schon Sekunden) herauszufinden. 

 

Hier kommt mein ultimativer Tipp: Befrage die KI. Nutze ChatGPT, Gemini, Perplexity oder einen anderen KI-Assistenten deiner Wahl und gebe mal folgenden Prompt ein:

„Ich bin Coach für [DEIN COACHING-THEMA] und ansässig in [DEIN WOHNORT]. Ich möchte mein Portfolio erweitern und suche gezielt nach Kooperationspartnern in [DEIN WOHNORT] und im Umkreis von ca. 30 km, z. B. [WEITERE ORTE IM UMKREIS], bei denen ich als externer Trainer/Dozent Workshops für [DEINE ZIELGRUPPE] anbieten kann.

 

Bitte erstelle mir eine Liste potenzieller Partner in folgenden Kategorien:

1. Akademische Träger & Hochschul-Akademien 

2. Wirtschaftsnahe Institute & Kammern 

3. Private Business-Akademien, die sich auf [DEIN COACHING-THEMA] spezialisiert haben.

4. Kirchliche oder gemeinnützige Bildungswerke, die Seminare für [DEINE ZIELGRUPPE] anbieten.

 

Nenne mir pro Eintrag den Namen, den Standort und eine kurze Begründung, warum mein Thema dort besonders gut reinpassen könnte. Gib mir außerdem einen Tipp, an welche Art von Ansprechpartner (z. B. Programmleitung, Personalentwicklung) ich mich dort wenden sollte.

 

Und? Jetzt hat es dich vom Hocker gehauen, richtig? 

Die Ergebnisse sind wahrlich Gold wert! 🤩

Fazit: Warum du als Coach Workshops anbieten solltest

Ich bin mir sicher, dass der Glitzer auf dem Boden der Tatsachen seine ganze Magie entfalten konnte. Es ist kein Geheimnis mehr: Workshops beflügeln dein Coaching-Business. Sie sind der ultimative Turbo zu mehr Planbarkeit und Stabilität.

 

Wie du jetzt weiter vorgehst:

  • Schärfe dein Coaching-Profil: Falls noch nicht geschehen, konkretisiere deinen fachlichen Schwerpunkt und finde dein Coaching-Thema, damit du als Experte/Expertin auftreten kannst (weiteren Support zu einem passenden Coaching-Thema findest du hier kostenlos in der >> Coaching-Themen Checkliste).
  • Recherchiere nach Kooperationspartnern: Nutze die KI, um die passenden Kooperationspartner ausfindig zu machen. 
  • Erstelle klare Coaching-Pakete: Entwerfe Coaching-Angebote, die transparent auf deiner Webseite stehen. So wird dein ganzes Coaching-Business smart.

 

… und fast möchte ich an dieser Stelle noch sagen: Schiebe Social Media mal zur Seite. 

 

Geh dein Business unternehmerisch an. Du hast es verdient. Dein Business hat es verdient. Und deine Kunden schlussendlich auch.

 

Also geh los. Die Welt braucht dich und deine Expertise.

 

Bis zum nächsten Mal! 

Deine Christine 


Christine Neumann

Hi, ich bin Christine Neumann 

systemische Supervisorin und Coachin, Autorin und Host des Podcasts Die Vision führt uns an!, Ich begleite Coaches und Beratende beim Aufbau und Ausbau ihres Unternehmens. In den sozialen Medien findest du mich bei instagram: @visionscoachin und facebook: @visionscoachin


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